Technologie

Wozu Monitoring?

Monitoring ist heute einer der wichtigsten Bestandteile jeder IT-Infrastruktur. Es gilt nicht nur, seine teure Hardware und Daten vor Brand zu bewahren, sondern jeder Administrator möchte auch gerne versichert sein, dass die Server, die er administriert, rund um die Uhr verfügbar sind. Sollte es zu einem Ausfall oder eines Lastproblems kommen, möchte er informiert werden und vielleicht sogar noch früh genug, um längere Ausfallzeiten vermeiden zu können.

Monitoring Tools

Es gibt eine Vielzahl von Monitoring Tools im Internet. Viele davon sind OpenSource und frei erhältlich. Andere wiederrum sind für viele Unternehmen kaum zu bezahlen. Ich selbst stand einmal vor dem Problem ein passendes Monitoring Tool zu finden. Am Ende meiner Suche stand ich vor der Wahl, entweder sehr viel Zeit oder sehr viel Geld und viel Zeit zu investieren, um das Monitoring Tool zu installieren und zu konfigurieren, um es für meine IT-Landschaft zu verwenden.

Monitoring mit Bloonix

Bloonix ist ein simples, aber dennoch mächtiges Monitoring Tool. Die Installation und auch die Konfiguration ist sehr einfach durchzuführen, ohne das man sich vorher endlos durch Dokumentationen durchlesen muss. Mit Bloonix lässt sich in der Regel alles überwachen, was über eine Netzwerkverbindung zu erreichen ist. Das Framework ist komplett in der Programmiersprache Perl entwickelt und ist dadurch für viele Betriebssysteme verfügbar. Da Bloonix ein Plugin-basiertes Monitoring Tool ist, lassen sich auch spielend leicht Hardwarekomponenten überwachen, auf denen Bloonix nicht installiert werden kann, wie zum Beispiel Router, Switches, Loadbalancer oder andere Hardware, dessen Status über SNMP oder jedes beliebige Protokoll abgefragt werden kann.

Unterschiede zu anderen Monitoring Tools

Die meisten Monitoring Tools sind so aufgebaut, dass die Monitoring-Server die Daten bei den Clients/Agenten/Nodes abholen. Bloonix funktioniert genau andersrum und das mit gutem Grund. Die Bloonix-Agenten, die irgendwo auf irgendwelchen Servern laufen, senden ihre Daten zu den Bloonix-Servern. Das hat den Vorteil, dass die Bloonix-Server zum Einem keine Route in jedes Netzwerk zu jedem Agenten benötigen und zum Anderen benötigen die Bloonix-Server keinen Zugang zu den überwachenden Komponenten, was ein klarer Sicherheitsvorteil ist. Um die Daten bei den Bloonix-Servern abliefern zu dürfen, müssen sich die Bloonix-Agenten bei den Bloonix-Servern authentifizieren.

Bloonix-Plugins

Plugins sind kleinere Programme, die den Status eines oder mehrere Services abfragen können und zugleich statistische Daten zum Service liefern. Bloonix verfügt derzeit nur Plugins zur Überwachung von Linux, Apache und MySQL. Wer möchte, kann natürlich auch Plugins des bekannten Monitoring Tools Nagios einsetzen. Nagios-Plugins sind kompatibel zu den Bloonix-Plugins.

Erfahren Sie mehr

Erfahren Sie auf den folgenden Seiten mehr über den Aufbau des Bloonix-Frameworks und den Aufgaben der einzelnen Komponenten.

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